In der heutigen Infopost gehts um Fotoshootings, Swinmates und International Dinner. Victoria Market, Tim Burton und anderes folgt in den nächsten Tagen. Möchte euch heute nicht zu viel zu lesen zu muten. Aber ungefähr das ist seit meinem letzten Australien-Bericht passiert. Meine kleinen Aktivitäten so neben dem studieren.
Vorneweg: In der letzten Woche habe ich mir eine Erkältung mit Husen und Schupfen eingefangen. Von Tag zu Tag, Tee zu Tee und Obst zu Obst gehts besser. Dennoch ist morgen “Cassandras Shopping Tour” angesagt. Nein, keine Angst. Ein paar Mädls und ich gehen nur mit der Shoppingsüchtigen Swinmate-Cassandra ein paar der Läden im CBD abklappern. Wobei ich primär nur deswegen mitgehe, um schonmal die wichtigsten und besten Läden der Stadt kennenzulernen. Damit ich in ein paar Wochen für eine richtige ausgedehnte Shoppingtour gewaptnet bin. 🙂
Fotoshootings
Vielleicht ist es dem ein oder anderen schon aufgefallen, aber ich versuche seit ein paar Monaten meine fotografischen Kenntnisse auszubauen. So richtig angefangen habe ich im letzten Semester im Kurs Medienrealisation, bei dem wir den Bildband “WIE Nie gesehen” kreiert haben. Seit dem versuche ich ab und an besonderen Wert auf schöne Fotos und nicht nur auf “Erinnerungsfotos” zu legen. Mal gelingt mir das ganz gut, mal nicht so. Liegt ja eh im Auge des Betrachters, nicht wahr?
Hier in Melbourne habe ich einen gleichgesinnten gefunden, der am liebsten nichts anderes machen würde. So haben Lesar und ich beschlossen, dass wir gemeinsam auf Tour gehen. Der Plan war zu Beginn jede Woche einen bestimmten Ort zu besuchen. Ohne Stress und mit viel rumspielerei an den Kameraeinstellungen/ Bildausschnitten. Aber das mit jeder Woche wird wohl auch diversen Gründen nichts. Immerhin hatten wir es letzte Woche geschafft nach St. Kilda an den Strand zu gehen und ab Sonnenuntergang Fotos zu schießen. Tollerweise kann man in unserer Bibliothek auch Stative ausleihen. Sonst hätt ich das gleich lassen können.
Hier wären dann auch meine besten Exemplare. Nachbearbeitet mit Kontrast, Helligkeit und solchen banalen Einstellungen.
Mal sehen, wo es uns das nächste mal hintreibt 🙂
[EDIT]Ganz vergessen! Vor ein paar Tagen habe ich Lesar abgelichtet. Er brauchte ein Foto für eines seiner Abgaben. Was gar nicht so einfach war, weil er verschiedene Posen ausprobiert hat, die er nur kurz halten kann. Da merkt man: zum Profi ist es noch weit hin…Austesten, welche Pose am besten passt (nur ne auswahl)…
das wurde es dann (gleiche Pose nur eben weiter weg, um keinen Anschnitt zu haben) :
Ich bin gespannt, wie sein Endprodukt aussehen wird! [/EDIT]
International Dinner
An der Universität gibt es, wie im Beitrag über Swinburne erwähnt, ganz viele Möglichkeiten für uns Studenten. Eine davon ist Swinmates. Swinmates gleicht dem in Deutschland bekannten Buddyprogramm. Nur, dass es von den Studenten aus ins Leben gerufen wurde, so viel ich weiß. Mit Swinmates soll versucht werden, die Leute aus dem Ausland möglichst einfach und schnell hier in Australien willkommen zu heißen und sie mit den neuen Verhältnissen vertraut zu machen. Normalerweise steht ein Australier für einen ausländischen Studenten Rat und Tat zur Seite. Normalerweise heißt, dass das bei uns im Semester nicht so ist. Denn wir sind in diesem Semester viel mehr Studenten aus dem Ausland, als inländische Studenten. Irgendwie ist nun auch so, dass sich drei feste Swinburne Studenten um ca. 150 Exchange-/ Abroad Studenten kümmern. Darunter die schon erwähnten Willkommensfeiern. Aber auch Kneipentouren, Shoppingtouren, Kochkurse, Ausstellungsbesichtigungen, Paintball und was wir noch so gerne machen würden. Die drei versuchen es möglich zu machen. Vielleicht stecken ja doch noch mehr als die drei als feste Swinburne Studenten dahinter. Aber viel mehr habe ich nicht kennengelernt.
Zu einem solchen Programm passt natürlich ein “International Dinner” hervorragend. Die Aufgabe: Jeder bringt ein typisches Gericht aus seinem Heimatland mit. Das Alphabet wurde durch zwei geteilt, so dass wir sowohl herzhafte wie auch süße Speißen zur Auswahl hatten. Es wurde viel leckeres gezaubert. Aber auch das ein oder andere, was nicht jedem geschmeckt hat. Bspw. das Ei, das in den Bildern zu sehen ist. Ich habs nicht probiert, damit die Gesichter der anderen gereicht haben 😉 Ich selbst hab mit Mael nur ein paar Knabbereien von Aldi geholt. Spätzle ohne Presse ist bei mir nicht drin, gefüllte Blätterteigtaschen waren aus defekter-Ofen-Gründen nicht drin und auch sonstiges ging einfach nicht. Wollte ungern mit einer rießigen Salatschüssel im Vorlesungssaal sitzen. Das war aber gar nicht wild. Denn bspw. die Blätterteigtaschen wurden dann von ein paar anderen Deutschen wunderbar zubereitet.
Ich bekomm sicherlich nicht mehr alles zusammen. Aber es sollte was von Amerika, Holland, Italien, Deutschland, Indien, China und Japan dabei gewesen sein. Vielleicht auch noch Dänemark und Mexiko. Da bin ich mir aber nicht mehr sicher. Am Ende sah es dann so aus:
Und wenn noch nicht geschehen hier klicken: http://bit.ly/love-australia