new impressions.

So langsam geht es immer mehr ins Eingemachte und neue Freunde in Facebook hab ich auch schon. Hehe, nein. Auch so in echt. Aber mal von vorne, ich will euch ja nicht überfordern 😉

Tag 2

Am Mittwoch habe ich meinen ersten Termin an der Uni wahr genommen, an der Welcome Hour für Exchange- und Study abroad students. Die ist an jedem Tag in dieser Woche gewesen, jeweils von 11am-12pm. Lustigerweise erkannte ich sofort eine Person, als ich den Raum mit den wartenden Auslandsstudenten betrat. Es war ein Gast des gleichen Hostels. Wieso er mir auffiel? Einfach weil er so schön geschwäbelt hat, als er am vorigen Tage in der Lounge mit zu Hause telefonierte. Weitere ca. 12 Leute und ich haben uns den Mittwoch rausgepickt. Dabei hat sich schnell herauskristalisiert, dass von den Anwesenden 6 aus Deutschland kommen. Weitere Studenten kommen aus Schweden, Niederlande, Singapore etc. Mal sehen, wie die Verteilung nächsten Montag beim Orientation Day ist. Dazu aber dann nächste Woche mehr. In der Welcome Hour wurden wir kurz über den Campus geführt und haben auch schon unseren Studendenausweis erhalten. Das Foto wurde natürlich direkt vor Ort gemacht und der Ausweis innerhalb weniger Minuten bedruckt.

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Danach trennten sich auch wieder die Wege der meisten. Ich selbst habe den Tag mit ein paar Leuten verbracht. Genauer gesagt dem Schweden Erik, dem Niederländer William und den Deutschen Mael und Patrick. Mael möchte ich hier auch kurz hervorheben: Er war einer der ersten Media Management Bachelor Studenten an der FH Wiesbaden (jetzt Hochschule RheinMain) und hat nun für seinen Master nach Mainz gewechselt. Wie klein ist denn bitte schön die Welt? Dass es hier viele deutsche Studenten und erst recht Backpacker gibt, ist klar. Aber nicht jeder kann was mit den Namen der Profs anfangen, die man so in der Heimatuni hat.

Wir sind dann ein wenig im wunderschönen und großen Park direkt vor der Innenstadt spazieren gewesen und nach stundenlanger Suche nach einer Bar/Kneipe auch fündig geworden, die ein Bierchen ausschenkt. Es wurde ein hübsches kleines Irish Pub in der Innenstadt. Satte 9$ durften wir für das Guinnes hinblättern, was so ungefähr 6€ wären. Ungefähr gleich viel hat im Erik sein Weinchen gekostet.

Royal Botanic Garden Royal Botanic Garden Erik after hours searching, we found an irish pub with 9$ beer irish pub

WG-Suche

Die WG-Suche hats auch ein bisschen in sich hier. Es ist zum einen, je nach Website, nicht einfach die richtigen Inserate zu finden. Das kann daran liegen, dass nicht alle Stadtteile angezeigt werden, man erst in den Detailinfos erfährt, dass mindest Zeitraum 6 Monate ist, nur für Asiaten gewünscht sind, unmöbiliert ist oder es ein Room Sharing ist. Denn hier gibt es alles. Nicht nur Wohnungen oder Häuser werden hier geteilt, sondern auch Räume an sich. Das heißt, dass man die Möglichkeit hätte ein Zimmer mit zwei Personen zu teilen. Entweder stehen zwei Betten drin oder es ist ein King-size Bett. Irgendwie so müsste das gehen. Ihr merkt also, wie krass der Wohnungsmarkt hier sein muss, wenn man sich sogar außerhalb des Hostellebens einen einzelnen Raum mit Fremden teilt und versucht ihn temporär sein Heim zu nennen. Dann gibt es noch weitere Fragen: Möchte ich nur in der nähe der Uni wohnen? Lieber so zwischen Uni & Innenstadt oder doch eher weiter weg von der Innenstadt, dafür aber günstiger? Wäre St. Kilda, ein Stadtteil am Strand in dem angeblich auch viele Deutsche wohnen, aber es teilweise von der Uni aus schlecht zu erreichen ist, nicht auch eine Option? Diesen Sachen gehe ich derzeit nach. Einen Termin hatte ich dann sogar auch gestern. Wie mir im nachhinein bewusst wurde, war sie wohl nichts für mich. Nach einer gefühlten Minute (lass es in Wirklichkeit 5min gewesen sein) war ich aus der Wohnung drausen. Prinzipiell typische Studentenwohnung. Negative Aspekte für mich: kein Tisch, kein Stuhl, nur ‘ne Matratze, Teppich. Die Mitbewohnerin schien mir auch nicht so drauf gewesen zu sein, als das ihr wichtig wäre, wer da einzieht. Hauptsache die Person zahlt. Naja, vielleicht bin ich etwas verwöhnt, aber noch wollte ich nicht einfach nur das erste nehmen was frei ist. Lange Rege kurzer Sinn: Ich bin immer noch am suchen und warte auf die schätzungsweise 10 Antworten auf meine Nachrichten an die Inserenten. Die Hoffnung habe ich aber noch nicht aufgegeben. I need just a bit more time.

Vergleichsweise ein paar Hostelfotos, mehr folgen irgendwann.
Greenhouse Backpacker Hostel - chill area Greenhouse Backpacker Hostel - kitchen Greenhouse Backpacker Hostel - lounge area Greenhouse Backpacker Hostel - lounge area

Tag 3

Einen recht gechillten Tag habe ich heute verbracht. Mit Nicole und ihrem Freund Tim, einer australischen Freundin von Anne, die Anfang Juli in Wiesbaden zu Besuch war und gerade die Eltern ihres Freundes hier in Melbourne kennenlernt, gings dann endlich mal zum Strand, St. Kilda. Ich würde sagen: Die Bilder sprechen für sich.

Der Rest des Freitag abends ist nicht erwähnenswert. Kurzer Stop an der Uni, um die schwarzen Bretter bzgl. Wohnungen zu checken, erster Einkauf von u.a. TimTams bei Woolworth, futtern, chillen und für euch diesen tollen Text verfassen.

Heute war in sofern auch ein besonderer Tag, als das heute niemand für die Bahn, Tram und Bus zahlen musste. An meinem Ankunfstag, Dienstag, fiel wohl der gesamte Verkehr lahm und das sollte sogesehen die Entschädigung für die verzeifelten Studenten, Schüler, Arbeiter, Touristen, etc. sein, die an besagtem Tage nicht vorwärts kamen.

Nicole and her boyfriend St. Kilda beach St. Kilda beach St. Kilda beach St. Kilda beach

Dafür ist aber schon für morgen Abend was geplant – lasst euch überraschen! Oder weiß jemand von euch, welches Großereignis morgen statt findet?

Tipp: Schaut euch auch das Album an sich an. Es sind nicht immer alle Fotos in die Beiträge integriert, die es eig. noch so gibt.

2 thoughts on “new impressions.

  1. adastra

    Gibt es an der Uni Housing wie in den USA? Je nach Uni muss man da auch ein Zimmer mit 1-2 Leuten teilen (manche haben auch Einzelzimmer), aber wäre ja ggf. noch eine Notlösung 😉

  2. chresse Post author

    Was es gibt, wie auch in Deutschland, sind die Studentenwohnheime on oder off Campus. Nur sind die mit den normalen Preisen noch teurer als normale Flat- oder Housesharing Möglichkeiten. mh, ich schreib beim nächsten mal ein paar Kosten rein, so zum Vergleich.

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